GopelprojektMit einem großen, bunten Fest, wie es sich der Jubilar gewünscht hatte, feierten die Heilig-Kreuz-Gemeinde und ihre Gäste das 50-jährige Priesterjubiläum und den Abschied von ihrem langjährigen Pfarrer.
Dechant Dr. Best versicherte: „Viele fragen sich, wie geht es weiter, wenn er nicht mehr da ist? Es wird gut weitergehen, weil er da war.“

Mehr als 500 Gäste nahmen am beim festlich-fröhlichen Eröffnungsgottesdienst teil. In der Kirche hatten Bannerträger von KAB, der KFDs und der Kolpingsfamilie Aufstellung genommen. Im Chorraum saß ein gutes Dutzend Geistlicher, darunter Alt-Propst Josef Heers. 25 Messdiener säumten den Altar. Propst Dietmar Röttger zelebrierte die Messe; die Scholar und die Musikgruppe jubilierte, der Tanzkreis trat auf, die Kindergartenkinder sangen, und Bernhard Topp jr. ließ die Orgel brausen.

Und nach dem „Großer Gott, wir loben Dich“ moderierten Martin Weimer vom Pfarrgemeinderat und Dr. Franz-Josef Klausdeinken vom Kirchenvorstand die Reden von Dechant Dr. Best, Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer: und Pfarrer Dr. Christian Welck.

Den vollständigen Arikel aus dem Soester Anzeiger vom 10.09.19 finden Sie hier

 

Gemeinsame Ansprache von Martin Weimer (PGR)  und Dr. Franz-Josef Klausdeinken (KV)

Lieber Pastor Geißen,
nach diesen vielen guten Worten und Wünschen wollen wir zwei uns nun im Namen des Pfarrgemeinderates und des Kirchenvorstandes sowie im Namen der gesamten Heilig-Kreuz-Gemeinde auch anschließen.

Heute steht der offizielle Abschied an. Schon vor vielen Jahren haben Sie darauf gedrängt darüber nachzudenken wie es „nach Ihnen“ weitergehen kann. Ich denke nur an das Projekt „Aufbruch 2014“. Die Gemeindemitglieder wurden damals schon einbezogen und befragt und erste, wichtige Perspektiven entstanden. Es ging Ihnen immer um die Weiterentwicklung der Heilig-Kreuz-Gemeinde im Pastoralen Raum.
In den letzten Monaten haben Sie uns allerdings immer wieder auf Ihren Abschied hingewiesen. Das war auch gut so. Wir konnten also schon spüren, wie es ist, wenn Sie nicht mehr an den Sitzungen teilnehmen oder wenn Unklarheit über das genaue Aufstellen der Stühle im Pfarrheim herrschte. Oder wenn das bestehende Netzwerk in Heilig Kreuz kleinere Löcher bekommt.

Eines ist klar – es wird anders ohne Pastor Geißen – es wird Veränderungen geben.
Wir vom Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand wollen mit Ihnen allen diese Herausforderung annehmen und gut gestalten. Wir sind positiv gestimmt, haben Gottvertrauen und wissen den heiligen Geist an unserer Seite. Schon jetzt bitten wir Sie als Gemeinde um Ihre Mithilfe und Unterstützung aber auch um Nachsicht und Geduld. Es wird Mängel und Lücken geben – das ist unvermeidlich. Murren Sie nicht, sondern machen Sie mit – greifen Sie „ins Rad“ wo es nötig ist. Es ist auch Raum für Neues da. Öffnen wir uns - helfen wir uns gegenseitig – miteinander geht vieles leichter.

Wir sind gespannt, was die nächsten Wochen bringen werden. Aber das wird erst ab morgen auf uns zukommen. Heute heißt es Dank zu sagen und Abschied zu nehmen. Der Dank der Gemeinde wird im Anschluss an diesen Gottesdienst draußen auf dem Festplatz deutlich. Offiziell Abschied nehmen wollen wir jetzt und hier.

Doch was bedeutet es Abschied zu nehmen?

Abschied bedeutet, Gefühle wie Trauer und Angst zuzulassen. Gefühle, die zu uns Menschen gehören – uns menschlich machen. Die Zeit, die wir miteinander verbracht haben, sie ist so wertvoll und wir wollen sie nicht missen.

Abschied bedeutet Rückblick. Wir sind stolz auf die gemeinsam geleistete Arbeit und dankbar für die gemeinsame Zeit. Wir können uns als weltoffene Gemeinde sehen lassen.

Abschied bedeutet auch Veränderung. Veränderungen gehören zu uns Menschen. Wir sind immer gefordert, uns neuen Situationen anzupassen. Veränderungen gehören zum Leben – und bedeuten Leben. Gott hat uns erschaffen, um diesen Herausforderungen zu begegnen.

Abschied bedeutet letztlich auch Aufbruch. Aufbruch zu neuen Ufern - Aufbruch zu neuen Herausforderungen. Nur wer Segel setzt, kann neue Ufer entdecken. Gott hat uns viele Gaben geschenkt, um Neues mit Zuversicht zu wagen.

Zum Abschied gehört auch miteinander zu feiern. Das zu feiern, was wir gemeinsam erlebt haben, was uns verbindet. Im gemeinsamen Feiern wollen wir uns als Gemeinschaft stärken und Mut und Zuversicht tanken.

Daher geht es jetzt im Anschluss draußen auf dem Kirchplatz und um die Kirche herum weiter. Sie, lieber Pastor Geißen, wollten ja keine persönlichen Geschenke. Das akzeptieren wir. Was Sie sich wünschten, war zum einen, dass während des Festgottesdienstes niemand außerhalb der Kirche arbeiten muss. Das ist uns gelungen. Zum anderen wünschen Sie sich nun ein buntes Fest. Das haben wir geplant und vorbereitet. An vielen Ständen ist nun Begegnung möglich: Miteinander ins Gespräch kommen, Zeit miteinander verbringen, sich erleben, fröhlich die Stunden genießen, miteinander essen und trinken.

Ihnen, Pastor Geißen, unser allerherzlichster Dank, Gottes Segen für Ihre Zukunft und viel Freude an diesem heutigen Tag.


 

 

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