Die Pilgergruppe auf den Stufen eines EinsiedlerklostersPolitische, kulturelle und religiöse Begegnungen auf Zypern 26 Frauen und Männer aus dem Pastoralen Raum Soest haben eine erfahrungsreiche Pilgerfahrt auf den Spuren des Apostels Paulus nach Zypern unternommen.

Die Pilgergruppe auf den Stufen eines Einsiedlerklosters

Die Pilgergruppe auf den Stufen eines Einsiedlerklosters

Die geistliche Leitung lag in den bewährten Händen von Pfarrer Uwe van Raay. Dazu sorgte eine kompetente zypriotische Reiseführerin für intensive Begegnungen mit Land und Leuten.

Eindrücklich werden die Schilderungen der gewaltsamen Teilung der Insel im Jahr 1974 in Erinnerung bleiben: Als sechsjähriges Mädchen erlebte Nikki, die Reiseleiterin, die Vertreibung ihrer Familie „von jetzt auf gleich“ aus ihrem Dorf im nun türkisch besetzten Teil der Insel. Ebenso erging es andersherum den türkischen Zyprioten. Am Grenzübergang in Nikosia waren für die Reisenden plötzlich die Erfahrungen an „unsere Zonengrenze“ wieder präsent. Die Fahrt entlang der gesperrten „Geisterstadt“ in der geteilten Hauptstadt der Insel ging den Reisenden aus der Börde förmlich unter die Haut: Häuser, Straßen und Gärten, die seit 45 Jahren verlassen sind – mit zerschlissenen Gardinen hinter geöffneten und verstaubten Fensterscheiben.

Geplant war die Reise als Pilgerfahrt auf den Spuren von Paulus und Barnabas, seinem missionarischen Begleiter vor Ort. An den verbrieften Orten seiner ersten Missionsreise – in Salamis und vor allem in Paphos – wurden die Berichte der Apostelgeschichte plastisch. Hier verkündete er die Botschaft vom Tod und von der Auferstehung Jesu Christi in den kulturellen und geistlichen Zentren der griechisch-römischen Welt.

Eine Scheunenkirche im Troodos-Gebirge

Eine Scheunenkirche im Troodos-Gebirge

Wichtiger Teil des Programms waren die täglichen Gottesdienste und Eucharistiefeiern unter freiem Himmel oder in Kirchen der orthodoxen Christen. Dabei war der Besuch der „Scheunenkirchen“ ein weiterer Höhepunkt. Versteckt in der Landschaft – und damit verborgen vor einst plündernden Horden – sind sie gefüllt mit der golden gefärbten Heiligenwelt der Orthodoxen Kirche. Mit Hilfe der Reiseleiterin konnten die Ikonen „gelesen“ und ihre Glaubensbotschaften verstanden werden.

Zu den Erinnerungen an die Pilgerreise werden auch die täglichen Wettervergleiche gehören: Hier der warme bis heiße Spätsommer, zuhause der nasse und kalte Frühherbst. Mit der Landung auf dem Düsseldorfer Flughafen war für die Pilgergruppe der Sommer 2019 beendet.

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20. November 2019

Schriftlesung, Gedenktage, geistlicher Impuls für den Tag

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