Pastoralverbund Soest

Die Gemeinschaft des Chores wird gestärkt nicht nur durch die gemeinsamen Aufgaben und Ziel- setzungen, sondern auch durch gesellige Veranstaltungen.

Seit vielen Jahren werden die Stiftungsfeste am ersten Samstag im Februar mit Musik und Tanz im Blauen Saal gefeiert. Dabei gibt der Domchor Kostproben aus seinem Repertoire von mehrstimmigen Volks- und Kunstliedern sowie Melodien aus Operetten, Opern und Musicals - a cappella oder auch mit Instrumentalbegleitung. Gäste, die das Festprogramm mitgestalten, bringen abwechslungsreiche Höhepunkte: In den letzten Jahren waren das die Instrumentalgruppe „Duo Barrique“ mit Salonmusik, das „Collegium Musicum Soest“ mit klassischen Werken, die „Lolagos“ mit Musik der 30er Jahre, das „Hellwegquartett“ mit Spirituals und Schlagern der 20er Jahre, das „Har-Pan-Duo“ (Panflöte und Harfe) oder das Ensemble „Hoquetus“ (Madrigale, Spirituals, Barbershopmusik), das Trio „Limusin“, der Soester Männerchor “Concordia“ und die „MännerChorGemeinschaft Soest“.

Beim „Emmausgang“ am Nachmittag des Ostermontags wandert der Chor mit seinen Gästen von Soest zu einem Dorf in der Nähe, um dort in einem Gasthof bei Kaffee und Kuchen fröhliche Gesel-ligkeit zu genießen.

Halb- und Ganztagesausflüge sowie Theater- und Konzertfahrten ergänzen die Jahresprogramme des Chores. Beliebt sind die Mehrtagesfahrten alle zwei Jahre von Christi Himmelfahrt bis zum folgenden Sonntag. Das Zusammensein der Chormitglieder über einen mehrtägigen Zeitraum mit interessanten Höhepunkten und Erlebnissen fördert die Gemeinschaft in besonderer Weise. Gäste werden zu diesen Fahrten ebenfalls gern eingeladen.


Jahresausflug am 22.9.2019

Bei strahlendem Frühherbstwetter begaben sich 35 der Domchorsänger/innen und Gäste auf Reisen ins südliche Bergische Land. Unterwegs im Bus stimmte unser Dirigent fröhliche weltliche Lieder an. 

Das ersten Ziel war die „Bonte Kerke“ in Gummersbach-Lieberhausen, ein Kleinod kirchlicher Kunst, "bunt" wegen der Wand- und Deckenmalereien in einer evangelischen Kirche, die vor und sogar nach der Reformation entstanden sind.

                       
     Die Kirche                                                                             Die Verteibung aus dem Paradies

             
    Das Haupt Johannes des Täufers                                                                       Das siebte Gebot
                                                                            

Als Dankeschön für die Führung erklang das „Lobt den Herrn der Welt“.

Weiter ging es ins Bergische Drehorgelmuseum, das zum Unesco Kulturerbe zählt und in einer ehe-
maligen Dorfkirche untergebracht ist.  Dort brachte uns der Sammler unterhaltsam und tiefschürfend
die mechanische Musik aus drei Jahrhunderten nahe.


 

An der Lingesetalsperre  erwartete die Ausflügler eine üppige Bergische Kaffeetafel. Danach konnte, wer wollte, die Sonne, die Natur und gute Gespräche bei einem Spaziergang um den See genießen.

  

Der Tag klang aus bei einem Abendbrot im Haus Rasche in Bad Sassendorf. Chormitglieder, die nicht den ganzen Tag dabei sein konnten, hatten hier die Möglichkeit dazu zu kommen.

Text: G. Wittke, R. Schauerte                                     Fotos: G. Wittke, W. Schulte, R. Schauerte



131. Stiftungsfest am 4. Februar 2017 im Blauen Saal des Rathauses

Der Domchor feiert am 4.2.2017 als weltlichen Höhepunkt des Chorjahres sein 131. Stiftungsfest im Blauen Saal...

 

Bauchredner Egbert Brede führt ein "2-Personenstück" auf.

Der Domchor lud ein zum geselligen Ereignis im festlich geschmückten Blauen Saal und zahlreich kamen die Gäste. Sie erwartete ein anspruchsvolles und unterhaltsames Programm unter dem Motto „Zwischen Himmel und Erde“.

Nach der Begrüßung der Gäste durch den Vorsitzenden Werner Daubach, moderierte Philipp Sonntag, in bewährter launiger Weise den Abend und lud den gastgebenden Domchor auf die Bühne.

Dieser zeigte wieder mal, dass er nicht nur Kirchenmusik bewältigen, sondern auch spritzige, weltliche Musik zu Gehör bringen kann.(„Jäger und Kuckuck“, „Wenn ich ein Vöglein wär“, „Die Gedanken sind frei“).

Danach bot der Soester Männerchor Concordia mit dynamischer Kraft drei beliebte und bekannte Stücke („Über den Wolken“, „Flieger-Marsch“, „My Way“.) Beide Chöre wurden von Stefan Madrzak, der für den erkrankten Concordia Dirigenten einsprang, dirigiert, souverän und akkurat begleitet von Lorenz Schönle am Klavier.

Der Jugendchor zusammen mit dem Chor der Firmlinge, am Klavier begleitet und dirigiert von Stefan Madrzak, warf einen kritischen Blick auf die Dinge zwischen Himmel und Erde mit dem Earth-Song von Michael Jackson und wusste auch den Schöpfer aller Dinge zu benennen („I want to praise You, Lord“).

Als Überraschung des Abends trat die junge, erst 15-jährige Marah Heinrich auf. Sie trug virtuos am Flügel ihr Wettbewerbsprogramm von „Jugend musiziert“ vor und begeisterte den Saal mit Stücken von Bach, Mendelssohn-Bartholdy und Ginestra. Alle Zuhörer waren sich einig, dass sie noch viel von dieser jungen Musikerin hören werden.

Der Moderator Philipp Sonntag nahm die Zuhörer weiterhin mit auf die Reise durch das Programm und leitete witzig in den unterhaltsamen Teil des Abends mit dem Bauchredner Egbert Brede ein. Dieser war über sein Publikum gut informiert und trug nicht nur mit seiner Puppe Lilly irdische Späße aus dem Bauch vor, er konnte auch zwei jungen willigen Domchorsängern seine Stimme leihen.

Die Chorgemeinschaft und die Gästeschar freute sich anschließend auf Unterhaltung und Tanz mit dem DJ Martin Buxot.

Ein weiterer Höhepunkt um Mitternacht war der von den Männerstimmen intonierte „Rüdesheimer“. Die nachrückende Generation der Domchorfamilie sorgte für das leibliche Wohl und probte schon mal im Foyer die neuesten Tanzschritte, und die jungen Herren von der Theke stellten sich zum „Rüdesheimer Traditionslied dazu. Dem Domchor und seinen Organisatoren ist es wieder mal gelungen, zum weltlichen Höhepunkt des Chorjahres, einen eindrucksvollen Abend zu bescheren.
Gudrun Wittke 5.2.2017

Bilder zum Downloaden findenSie [Hier].


130. Stiftungsfest am 6. Februar 2016 im Blauen Saal des Rathauses

Wie gewohnt, haben wir am ersten Samstag im Februar im Blauen Saal des Rathauses unser 130. Stiftungsfest gefeiert.  Es stand unter dem Motto „Karneval der Tiere – Tierisches in der Musik“.

Der Vorsitzende, Werner Daubach, begrüßte die in großer Zahl erschienenen
Gäste und gab einen kurzen Überblick über die Geschichte des Domchores.

Anschließend eröffnete unser Chor das Programm mit der „Launischen Forelle“ von Franz Schubert und Variationen dieses Liedes nach Mozart, Beethoven, Weber sowie nach einer russischen Volksweise.

Domchor

                                                                                   Domchor

Klavierduo Madrzak-Tappe

    Klavierduo Madrzak-Tappe

M. Kort

                   M. Kort

Dann spielte das Klavierduo Stefan Madrzak und Daniel Tappe aus dem „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Säens die „Introduction“.

Beim zweiten Teil, „Der Schwan“, wurden sie begleitet von Marianne Kort an der Querflöte.

 

 

 

Danach traten der Jugendchor im Pastoralverbund und der Kinderchor „Domkehlchen“ auf. Unter der Begleitung von Stefan Madrzak am Klavier zeigten sie ihr Können mit den Liedern „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“, „Trautes Heim“, „Roar“, „Schnappi, das kleine Krokodil“, „Die Bremer Stadtmusikanten“ und „Das Kamel tanzt gerne Cha-Cha-Cha“.

Jugendchor

                                 Jugendchor

 

Kinderchor

                   Kinderchor "Domkehlchen"

Den Abschluss des ersten Programmteils bildete die Männerchorgemeinschaft Soest unter der Leitung von Daniel Pütz mit „Morgen maschieren wir“, Roll Jordan, roll“ und (passend zum Motto) „Auf einem Baum ein Kuckuck“.

Kinderchor

                                                                  Männerchorgemeinschaft Soest

In der Pause konnten sich die Besucher mit kleinen Snacks stärken.  Und gegen den Durst kämpften die Bedienung, eine Reihe von jungen Helferinnen und Helfern, mit großem Einsatz an.

Zum Schluss des Programms eroberte eine ganze Schar von jungen Artisten der Jugendgruppe des Circus Balloni die Bühne.  Sie begeisterten das Publikum mit Akrobatik, Einradfahren und Jonglagen.

Circus Balloni, Akrobatik

                    Circus Balloni, Akrobatik

Circus Balloni, Einradfahren

              Circus Balloni, Einradfahren

 

 

 

 

 

Cicus Balloni, Jonglage

                                                                           Cicus Balloni, Jonglage

 

Übrigens: Moderator Philipp Sonntag führte in bewährter Manier leicht und locker durch das Programm.

Die meisten Gäste blieben noch lange in geselliger Runde an den Tischen sitzen oder fanden sich vor der Theke ein und führten anregende Gespräche.  Alle waren sich einig, dass das eines der besten Stiftungsfeste der letzten Jahre war.

Hier die Links zum Programm und zum Bericht des Anzeigers.